04.06.2011 Erfahrungen muss man sammeln
Beim 7. Apfelland Sprint Triathlon habe ich gemerkt, dass man ohne Training eben doch keine guten Leistungen bringen kann.
2 Wochen krankheitsbedingte Trainingspause und danach zweieinhalb Wochen mit einem Trainingsumfang von 20h sind nicht gerade die ideale Vorbereitung auf den ersten Triathlon der Saison.
Zudem bin ich davor auch nie dazu gekommen meinen Wetsuit zu probieren.
Ein Schwimmtraining hat es in diesem Monat auch nicht gegeben…
Ich bin also wortwörtlich ins kalte Wasser gesprungen.
Dumme Idee eigentlich diesen Bewerb trotzdem zu starten.
100m nach dem Start war die Luft weg. Ich musste mich treiben lassen um wieder irgendwie Sauerstoff tanken zu können.Danach versuchte ich wieder ein paar Kraulzüge zu machen. Kurze Zeit später Brust.
Dann wieder Kraul bis die Luft weg war und immer so weiter.
Nach 17min(keine Ahnung ob da T1 dabei ist oder nicht, ist aber auch egal) stieg ich aus dem Wasser- Deprimiert und noch immer außer Atem dann auf mein Rad. Ich hoffte auf der Radstrecke etwas Zeit gutzumachen.
Das gelang mir zum Teil. Denn auch wenn meine Rad-Zeit nicht ganz schlecht war, so brachte ich einfach keinen Druck aufs Pedal. Vermutlich waren die Intervalle am Vortag doch zu intensiv…
Nach einem guten Wechsel fand ich mich auf der Laufstrecke wieder.
Zugegeben hatte ich nicht mehr die Riesenmotivation mich beim Laufen zu vernichten.
Die Frohheit meiner selbst stieg eigentlich umso mehr, umso näher ich dem Ziel kam.
Nach 1h 12min erreichte ich dann das Ziel, erledigte den Check out und die Heimfahrt.
Als Trainingswettkampf war das ganze dennoch durchaus akzeptabel.
Sobald ich wieder Schwimmen „kann“ und ein paar Stunden mehr in den Beinen habe, werde ich sicher wieder bessere Leistungen abrufen können.
florian
03.04.2011 Saisoneröffnung in Jennersdorf
Die Vorbereitung für den ersten Wettkampf der Saison verlief alles andere als gut.
Nur eine Woche (7 Tage) zuvor hat mich eine „fast“ Angina ins Bett gelegt.
Fast deshalb, da ich mich unerwartet schnell ohne Medikamente und alles, davon erholt habe.
Die insgesamt 6 tägige Trainingspause die ich dadurch auf mich nehmen musste haben aber somit im Falle eines schlechten Abschneidens die ganze mögliche Schuld von den Schultern eines Übertrainings genommen.
Am Donnerstag, 3 Tage vor dem Wettkampf setzte ich mich dann das erste Mal wieder für unglaubliche 50 Minuten (0,83 Stunden !) aufs Rad. Freitag dann Ruhetag, eh klar, zwecks Regenerieren !! (ich war noch immer halb krank)
Samstag dann erste Lichtblicke. Bei einem Miniduathlon, den ich als Rennvorbereitung später in meine Triathlontrainingstagebuchmicrosoftexceltabelle eingetragen habe, fühlte ich erste Lüste auf mehr.Ich war plötzlich richtig motiviert und ging so auch am Sonntag an den Start.
Die ersten 3 Laufrunden, die ( je nach dem, welchen Zuständigen, bzw. Vorjahresstarter man gefragt hatte), zwischen 5 und 6,5 km lang waren wurden von meinem Pulsmesser kontrolliert.
Dieser handelte mir dann bis T1 einen Rückstand von 4 min auf den besten ein.
Die Zeit im Wechsel wurde Gott sei Dank nicht gemessen, oder auch leider nicht, denn so wurde meine durchaus gute Radzeit auch wieder Nicht gut. Lobende Worte sollte hier meinem 'sich auf Mallorca Vernichter' und dortigem Zimmerkollegen Chris Feivi gebühren, welcher mir seine Xentis TT kurzfristig geborgt hatte und meinen Motivationspegel am Rad somit in unerforschte Atmosphären steigen ließ.
T2 und der zweite Lauf war Katastrophe.
Auf ( ich sag jetzt einfach einmal 1,8 km), 1,5 Minuten auf seine eigene Zeit die man davor an der Schwelle gelaufen ist zu verlieren und dabei alles geben zu müssen ist einfach Grotten schlecht.
Aber mit Seitenstechen und keine Ahnung was noch alles, war einfach nicht mehr möglich.
Insgesamt waren es dann fast 6 Minuten die mich mehr als deutlich auf den Boden der Realität zurückbringen sollten.
Am Podest stand ich trotzdem und Alles in Allem hat es einfach richtig Spaß gemacht.
florian
24.01.2011 Nun ist es offiziell !
nach Rc Eisenwurzen, Junior Cycling team und Rc Raaba im letzten jahr, welche alle drei radsportvereine sind, werde ich ab heuer für das team SU TRI STYRIA an den start gehen.
viele kompetente mitglieder, einige sportwissenschaftler, ein eigener leistungsdiagnostik raum, sowie unzählige trainingsmöglichkeiten im Union Sportzentrum sprechen mehr als gut für den verein.
alleine wegen des Logos der immer populärer werdenden TAGE DER WAHRHEIT ist es schon vom style faktor her für jeden triathleten ein MUSS sich dieses vereins anzuschließen.
somit freue ich mich unter den Fittichen des vorstands von su tri styria eine hoffentlich erfolgsreiche saison 2011 zu durchschwimm/fahr/laufen.
florian
news update 08.01.2011
da ich im kindesalter ein extrem aktiver junge war (man könnte es fast als leichte hyperaktivität bezeichnen) war ich ständig draußen unterwegs und suchte mir immer neue sportarten, die ich dann mehr oder weniger zu praktizieren begann.
angefangen von fußball, tischtennis, über schitouren, snowboarden, klettern ( wo ich sogar 2mal steirischer schülermeister und mannschaftsvizestaatsmeister wurde), snooker (es war lange mein traum in meiner zukunft seite an seite mit Ronnie O'Sullivan spannende matches zu absolvieren), bis hin zum radsport:
mit 12 jahren bekam ich mein erstes rennrad, ein grünes cipollini mit stahlrahmen und rahmenschaltung. mit knapp 12 kilogramm und käfigpedalen nicht gerade DAS trainingsgerät doch für den anfang war es sicher gut genug.
woher meine begeisterung für den rennradsport kam weiß ich selber nicht genau, vermutlich faszinierten mich die radprofis welche sich die pyrenäen pässe hochquälen und dabei von tausenden zusehern bewundert werden.
ich wollte genau so sein wie sie.
ich benutzte mein rad damals auch um meine aggressionen abzubauen denn meine pubertät war zugegeben nicht gerade einfach.
mit 14 jahren nahm ich dann(mittlerweile mit etwas besserem material ausgestattet) an meinem ersten wettkampf teil.
dass ich es nicht mit dem hauptfeld ins ziel geschafft hatte machte mir überhaupt nichts. auch die eiseskälte, die es bei diesem regenrennen hatte, war mir relativ egal. ich wusste: das rennradfahren wird noch eine große rolle in meinem leben spielen.
so stieg mein trainingsumfang jahr für jahr an und ich konnte mich immer besser gegen die österreichische konkurrenz beweisen.
das erste jahr in der altersklasse junioren war wohl eines der erfolgreichsten, schließlich schaffte ich es mich für den nationalkader des zweiten juniorenjahres zu qualifizieren.
doch wirklich viel hatte ich davon nicht, denn durch viele krankheitsbedingte trainingspausen lief die zweite saison der juniorenklasse überhaupt nicht nach wunsch.
zudem begann ich mich immer mehr für eine sportart zu faszinieren die aus 3 sportarten zusammengestellt ist: TRIATHLON
diese sportart verbindet für mich alles was man sich als sportler wünschen kann. die monotonie, welche mich am radsport immer mehr zu stören begann ist so gut wie weg. außerdem habe ich es nie wirklich geschafft mich in ein radsportteam zu integrieren. mein egoismus, der meiner ansicht nach nötig ist im leistungssport, war dafür allerdings doch etwas zu groß.
somit bin ich jetzt als triathlet auf mich selbst gestellt und werde sicher einen erfolgreichen weg als solcher gehen.
florian
sulmsee triathlon 06.01.2011
fast 4 monate sind nun vergangen seit ich meinen ersten triathlon am 11. September 2010 in kaindorf/ sulm bei leibnitz bestritt.
der sprint triathlon war für mich als einsteiger genau das richtige, auch wenn die schwimmlänge von 750 metern noch immer viel zu lang waren.
denn ich habe erst einen monat vor dem durchaus gut besuchten event mit dem schwimmtraining begonnen. (die kraultechnik kannte ich bis dahin nur aus dem fernsehen).
somit war für mich immer klar, dass ich im 19 grad kalten sulmsee keine chancen gegen meine konkurrenten haben kann.
so war es dann auch. die zuvor mühsam erlernte kraultechnik erwies sich noch als so schlecht, dass ich nach ca 20 metern auf den brust schwimmstil umstellen musste.( der zu diesem zeitpunkt weit weniger anstrengend und sogar schneller als mein freistil war).
größere chancen hatte ich mir für die 20 km auf dem rennrad ausgerechnet, mehr noch, ich wollte den radsplit gewinnen. angesicht der fast 400 teilnehmer und internationalem starterfeld eine schwierige aufgabe.
völlig luftlos vom schwimmen rannte ich also zu meinem rad um mich schnellst möglichst in meine fahrrad montur zu werfen. da ich das zuvor noch nie wirklich geübt hatte gingen gegen über den besten natürlich viele sekunden verloren.
nichts desto trotz strampelte ich wie wild los um die doch sehr anspruchsvolle strecke so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.
das ich zuvor 3 jahre lang aktiver rennradfahrer war der es sogar bis ins national team geschafft hatte machte sich hier bemerkbar.
schließlich hatte ich die 6. schnellste radzeit hingelegt. lediglich um wenige sekunden geschlagen von den besten, die allesamt profis und somit auch mit etwas besserem material ausgestattet waren.
allerdings war ich mit meiner leistung trotzdem sehr zufrieden. der italienische tagessieger legte schließlich sogar einen neuen streckenrekord hin.
die erfahrung, dass der wechsel zwischen rad und laufsplit am härtesten bei jedem triathlon wettkampf ist, musste schließlich auch ich machen.
geplagt von starker übelkeit, bauchkrämpfen und totaler übersäuerung meiner beine quälte ich mich schließlich auf die 5 kilometer lange laufstrecke rund um den see.
unterwegs bekam ich 2mal starke seitenstechen, sodass ich kurze gehpausen einlegen musste. schließlich lief ich nach einer laufzeit von 24 minuten (eine zeit die weit über meinen trainingsbestleistungen lag) und einer gesamtzeit von 1h 13min durchs ziel.
für meinen ersten triathlon kann ich durchwegs zufrieden sein, da ich um mein großes, vorallem durch training ausbaufähiges potential weiß.
seither versuche ich mich ständig zu verbessern und ich bin schon richtig heiß auf die wettkämpfe die für mich im märz 2011 beginnen.
florian
herzlich willkommen 05.01.2011
Herzlich willkommen auf meiner hompage die seit heute online ist


